![]() | 19. August 2008 HELFERSYNDROM ---> BURN OUT(Der seelische Infarkt) "Nur wer entflammt ist, kann ausbrennen" ... Besonders gefährdet sind Menschen in der zweiten Lebenshälfte bzw. Angehörige helfender und pflegender Berufe, Lehrkräfte, Personen, welche ihr Selbstwertgefühl hauptsächlich über ihre Leistungen (für den Arbeitgeber, die Vereinigung, die Familie, usw.) definieren, Perfektionisten und Menschen mit übersteigertem Harmoniebedürfnis. Wenn tägliche Anforderungen des Lebens (beruflich und/oder privat) die individuellen Kräfte übersteigen, Stressbewältigung nicht optimal verlaufen kann, eine hohe Diskrepanz zwischen eigenem Willen zu Erfolg und tatsächlich zustande gebrachtem Leistungsgefühl vorliegt, ein Zustand des ständigen "Funktionieren-Müssens" vorhanden ist, entstehen die Symptome eines sogenannten "Burnout-Syndroms" ("Ausgebrannt-sein"): Es zeigen sich emotionale und psychosomatische Reaktionen... Seit fünf Jahren ist mir klar: Ich bin "AUSGEBRANNT", nur bis jetzt hatte ich ALLES im "GRIFF" (Es gab immer wieder Ziele, die es zu erreichen galt)...aber seit 8 Wochen hat ES mich im Griff! Plötzlich ein Ereignis ---> z.B: Demotivation durch Diskriminierung (Mobbing) und NIX GEHT MEHR! Habt Ihr es schon erlebt? Wie gehts Euch danach? Könnt Ihr davon erzählen? Interessant sind für mich Eure Strategie und die Unterstützung von Euren Lieben, den Freunden, der Umwelt und den Ämtern... Ich bin eine Kämpfernatur und nehme die Herausforderung an! Konntet Ihr in der konkreten Phase noch immer daran glauben, daß ALLES zu Eurem BESTEN geschied? (Könnten wir das Thema bitte auf PRIVAT schalten, obwohl Burn-Out auch junge Menschen treffen? Danke!) Gabi |
![]() | 19. August 2008 @ libelle6 Die meisten MOBBING-Opfer sind Frauen ... habe ich mal gedacht. Seit kurzem weiß ich: Es kann auch Männer treffen! Ich dachte immer - DAS kann MIR nicht passieren. Ich stecke mittendrin! Als Mann sehe ich mich momentan in einer Kampf-Situation "Alles oder Nichts" ... |
![]() | 19. August 2008 Als erste Reaktion ... ... Euch beiden zunächst: Alles nur erdenkliche Gute, viel Kraft und Mut - und die Gewissheit, dass es letztendlich richtig für Euch sein wird, auch wenn es jetzt gar nicht danach aussehen und schlicht beschissen sein mag. Wir kennen das, unabhängig voneinander. Wir haben es hinter uns - und so verrückt es klingen mag, als es überwunden war, ging es uns besser, wir waren stärker und dachten beide: Es hätte uns gar nichts Besseres passieren können. Später mehr dazu, jetzt sind erstmal andere dran. Für Euch: |
![]() | 19. August 2008 Das Alter... Ich stecke mittendrin! Als Mann sehe ich mich momentan in einer Kampf-Situation "Alles oder Nichts" ... NICHTS!...Ich habe den Kampf verloren! Es wurde mir eine wesentlich jüngere (total blöde Kuh) als Chefin vorgesetzt, weil ich für den Job "angeblich" zu alt bin! Die Entscheidung hat bewirkt, daß ich nun nicht mehr in die Arbeit gehen kann und bis auf weiteres im Krankenstand bin. Es wird wohl auf eine Berufsunfähigkeitspension hinaus laufen. Außerdem werde ich meinen Arbeitgeber verklagen, denn ich wurde nach dem Gleichheitsgesetz "ALTERDISKRIMINIERT"... Ein Grund warum ich dieses Thema in unserer Gruppe sehen möchte! Gabi |
![]() | 19. August 2008 Burnoutsydrom Hallo Ihr Lieben ich habe es bereits hiter mir. Ich kann Euch nur raten Ruhe zu bewahren. Ich gebe Dir, allegra recht. Man muß dem Arbeitgeber ma l den weg weisen. Scheinbar git es immer noch Arbeitgeber die dem "Jugendwahn" verfallen sind. Ich habe nach langem Kampf wieder einen Arbeitgeber gefunden der auf "ältere" Arbeitnehmer steht. Liebe Grüße muc57 |
![]() | 19. August 2008 Ja, ja ...ich kenne es , ich hatte es , ich habe es überwunden und gelernt, gut auf mich aufzupassen. Ich musste NEIN sagen lernen, auch wen ich dann nicht immer beliebt bin. Ich musste kürzer treten lernen, auch wennich dann weniger Geld verdiene. Ich musste Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden lernen und auch danach handeln. Ich freue mich über das Thema und werde bald mehr dazu schreiben. Das hier ist nun erst einmal eine Stratreaktion. Allegra51 |
![]() | 19. August 2008 @ Libelle @ LeoScorpio Sachlage: Wir suchen z.zt. mehrere Kraftfahrer für unsere neu angeschafften LKW`s. Fakt ist, junge Fahrer sind etwas Leistungsfähiger als ältere Fahrer. Ich kann das beurteilen, da ich den Job über unzählige Jahre selber gemacht habe. Ältere Fahrer haben mehr Loyalität, besseres wirtschaftliches Denken, mehr Ruhe, mehr Erfahrung. Unser Anforderungsprofil: Möglichst nicht unter 35 Jahren!! Erfahrung, Ruhe, Loyalität machen Leistungsfähigkeit wieder wett. Also diskriminieren wir insofern wohl jüngere Fahrer. Nun zu eurem Problem: Libellchen, denkst Du wirklich, das Du etwas damit erreichst deinen Arbeitgeber zu verklagen? Bringt es Dir etwas, oder reibst Du dich dabei nicht nur noch mehr auf und ziehst Dich dadurch selber noch weiter runter? Ich denke es lohnt sich nicht, er ist es nicht wert. Du solltest Deine Kraft besser auf dich selber verwenden. Und selbst wenn es auf die Berufsunfähigkeitspension hinaus laufen sollte, nehme sie in Anspruch und lebe DEIN Leben, denn Du hast nur dieses eine Leben. Oftmals lohnt kämpfen sich, oftmals ist es aber die Anstrengung nicht wert, denn man reibt sich auf für einen faulen Kompromiss. Leo, für Dich gilt das Gleiche. Wäge ab ob sich der Kampf lohnt. Wenn ja und sich dadurch deine Lebensqualität verbessert, nehme den Kampf auf und kämpfe mit allen Bandagen. Wenn nicht, kämpfe nicht, sondern organisiere Dich und dein leben neu und schaffe Dir somit eine vielleicht noch bessere Lebensqualität. Burn out = ausgebrannt sein, liegt nicht immer nur an den Anderen oder an der Umwelt. Oftmals sind wir selbst nicht unschuldig an dieser ausgebrannten Situation. Abwägen ist der wichtigste Punkt. Die Lebensqualität muss über allen anderem stehen, denn wir alle haben nur dieses eine Leben. Ich arbeite um zu leben, ich lebe nicht um zu arbeiten. Business (Er) |
![]() | 19. August 2008 NIEMAND IST GEFEIT DAVOR... Seit fünf Jahren ist mir klar: Ich bin "AUSGEBRANNT", nur bis jetzt hatte ich ALLES im "GRIFF" (Es gab immer wieder Ziele, die es zu erreichen galt)...aber seit 8 Wochen hat ES mich im Griff! Helfersyndrom--->Burn-Out: Soziale, und organisationspsychologische Ursachen Organisationspsychologische Burnoutforscher sehen Burnout in Zusammenhang mit den Arbeitsbedingungen der Helfer 1. Unklare Erfolgskriterien 2. Fehlendes Feedback 3. Mangel an Autonomie/Handlungsspielraum 4. Überforderung und Zeitdruck 5. Große Verantwortung 6. Allgemeine Arbeitszufriedenheit 7. Kontrolliertheitserleben g. Diskrepanz zwischen humanitären Werten und Arbeitsalltag 9. Rollenstruktur Rollenkonflikte Rollenambiguität (ungenaues Berufsbild, unklare Arbeitsziel) Rollenarmut: wenig motivierendes Potential, gleichförmige Routine, wenig Möglichkeiten zur Selbstentfaltung 10. Fehlende Rückzugsmöglichkeiten 1 1. Schlechtes Image des Berufs 12. Soziale Unterstützung als Schutz vor Burnout ... Soweit war mir meine Situation völlig bewußt: Das meinte ich mit "IM GRIFF HABEN" Der tatsächliche Ausbruch mit ALLEN Symptomen, war und ist hausgemacht! In meiner Karriere habe ich einige Leben retten können, aber ungleich viele mehr sind unter meinen Händen auch gestorben... Eine Bilanz, die mit etwas Demut sehr wohl als Fakt verarbeitet werden kann und auch sollte. Ich leide weniger unter dem (fast schon) obligaten B.O. im Intensivmed.-Bereich, als vielmehr unter dem mir Verweigern in meinem Alter eben nicht mehr an vorderster Front auf JEDEN Herzalarm rennen zu müßen, nicht mehr 13 Std. Nachtdienst machen zu müssen. Als Teamleiterin, hätte ich die Möglichkeit gehabt mich etwas mehr rausnehmen zu können. Als 2. Chefin habe ich über Jahre beides getan: Am Bett und daneben administrativ den Laden "geschupft! Die 1. Chefin ist mehr weg vom Bett: und nun erklär mir wer, warum ich auf Grund meines "ALTERS" das Team nicht leiten kann??? Ich tippe, es ist wieder mal der Jugendwahn! Bitte Ihr Lieben...macht Euch keine Sorgen um mich! Ich habe gute Unterstützung und ich kämpfe! Danke für Eure Zuwendung! Es hilft ungemein, zu wissen, daß ich nicht alleine bin. Fühlt Euch Gabi |
![]() | 19. August 2008 @ Business1997 Junge Sportler sind auch leistungsfähiger als alte. Das ist in meinen Augen keine Diskriminierung, sondern eine Tatsache. Auch ich könnte heute immer noch einen LKW fahren (oft genug gemacht), aber sicher nicht mehr so lange und so zuverlässig wie ein jüngerer Mann. Aber z. B. in sozialen Berufen (Libelle arbeitet meines Wissens in einer Klinik) oder in Berufen, in welchen eine gewisse Erfahrung und Gelassenheit von Vorteil ist, da wird leider zu sehr (und keineswegs immer mit Erfolg) auf die Jugend gesetzt. Ich hab das oft genug selbst erlebt: Da kamen junge Kollegen frisch von der Uni - und hatten keine Ahnung vom Leben und waren total unfähig. Da waren dann ältere, erfahrene Kollegen einfach Gold wert. *** Doch das alles ist ja kein Grund, andere zu mobben und jemanden klar zu benachteiligen bzw. gegen ihn zu intrigieren. Und das scheint leider immer häufiger der Alltag zu sein (übrigens auch hier im JC, schön hintenrum per CM - da sind schon spannende, aber leider auch deprimierende Geschichten gelaufen ...). Der Antaghar |
![]() | 19. August 2008 ... Libellchen, denkst Du wirklich, das Du etwas damit erreichst deinen Arbeitgeber zu verklagen? Bringt es Dir etwas, oder reibst Du dich dabei nicht nur noch mehr auf und ziehst Dich dadurch selber noch weiter runter? Ich denke es lohnt sich nicht, er ist es nicht wert. Nein ich zieh mich nicht weiter runter...aber ich laß mich auch nicht "unterbuttern"! Gegen das Gleichheitsgesetz haben sie verstoßen. Keine Sorge Doch das alles ist ja kein Grund, andere zu mobben und jemanden klar zu benachteiligen bzw. gegen ihn zu intrigieren. Und das scheint leider immer häufiger der Alltag zu sein Genau das ist der Punkt! Danke mein Freund Gabi |
![]() | 19. August 2008 Liebe Libelle und lieber LeoScorpio ...wenn ihr nicht kämpfen würdet, wäre das das Ende. Nach meinen Erfahrungen ist es aber nötig, sich ein Stück weit beim Kämpfen begleiten zu lassen. Das gilt sowohl für die Analyse der eigenen Situation , als auch für das Entwickeln von Lebens-ja Überlebensstrategien. Menschen wie ihr, und ich auch ein wenig, sind , wie Libelle schjreibt, für ihre Sache, Igr Leben, ihren beruf , ihre Aufgaben "entflammt" und können deshalb leicht "ausbrennen" - sich verausgaben, über ihre Kräfte gehen. Und das deutet sich schon lange vor dem Zusammenbruch an. Irgedwie läuft man eine lange Zeit immer hinter deinem Alltag her, ist müde, erschöpft und langsamer als gewöhnlich. Und dennoch verlangt man sich dasselbe Pensum ab . Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat, Jahr für Jahr. Das aber kostet viel mehr Energie als vorhanden ist. Alles , was ihr leisten müsst, kostet mehr als wieder herein kommt. Deshalb ging auch bei mir aus einem ganz nichtige Anlass schon 2mal gar nichts mehr - einmal mit 40 - und einmal mit 50. Beide Male hatte ich Menschen um mich, Freunde und auch den Hausarzt, die erkannten, dass Handlungsbedarf ist. Sie führten mir vor Augen, wie tief ich schon eben nichts mehr wirklich im Griff hatte..... Klinik - Erholung - Sport - Gesundung all der kleinen Stellen, die sich mit vielfältigen Symtomen zu Wort meldeten. Bei Jedem ist das eine andere Stelle....Rücken, Kopf, Schultern, Augen, Haut.....Immunsystem....auch mehreres gleichzeitig. Der Körper redet, wenn die Seele die Sprache verliert. Ich kann berichten, dass das bei mir so extrem war, dass ich in einer psychosomatischen Klinik 6 Wochen stationär behandelt wurde - mich da berappeln durfte. Loslassen , auch wennich meinte, ohne mich geht gar nichts! Neu anfangen....genau hinschauen lernen... Anschließend machte ich dann noch eine berufsbegleitende Verhaltenstherapie - und reduzierte meine Arbeitsbelastung Einmal Workoholic - immer etwas extrem Und ich wechselte auch krankmachende Arbeitsstrukturen!!! Das war ganz wichtig! Libelle, LeoScorpio - und alle , die da was bei sich bemerken....lasst euch helfen. Es gibt Wege zu neuer Kraft und damit zu einem veränderten, glücklichen Alltag. Alles Liebe und Gute!!!!! Allegra51 |
![]() | 19. August 2008 @ Libelle Liebe Gabi, wenn Du die Kraft für einen Kampf hast und Du überzeugst bist das dieser Kapmpf deine Lebensqualität erhöht, und sei es nur durch das Gefühl sich nicht unterbuttern zu lassen, dann kämpfe. Du weißt, ich drück Dir die Daumen. @ Antaghar Sicher sind jüngere Fahrer Leistungsfähiger und doch nehme ich lieber ältere. Erfahrung, Loyalität sind für mich wichtige Kriterien und "alte" wie z.B. Du und ich, sind einfach Verantwortungsbewusster. LG Business (Er) |
![]() | 19. August 2008 @ Libelle + Leo Du schreibst: " ich bin eine Kämpfernatur" - bin ich auch. Doch bei mir war der erste Schritt zur Überwindung dieses Burn Out, dass ich aufhörte zu kämpfen, da es gar nicht mehr anders ging. Als meine Seele durch den Körper sprach ( alle körperlichen Anzeichen für einen Schlaganfall da waren) ich gar nicht mehr anders konnte, als mich in ein Krankenhaus bringen zu lassen. Noch im Krankenwagen wurde mir klar, dass es psychsomatische Beschwerden waren und ich dachte nur noch - endlich ist es so weit - es geschieht zu meinem besten. Ich habe danach eine Kur in einer Klinik für Burn Out und psychsomatische Krankheiten gemacht, 1/2 Jahr meine Arbeit so weit runter gefahren wie eben möglich und das hat mir gut getan. Das alles ist jetzt 6 Jahre her und noch immer bin ich dankbar dafür, das alles so kam - wie es scheinbar kommen sollte. Ohne dieses Burn Out hätte ich weiter nur existiert. Es hat mir geholfen einen neunen Weg für mich zu entwickeln. Ich habe nach wie vor den gleichen Job, doch mein Helfersyndrom bin ich losgeworden - und ich merke, dass das auch meinen Klienten zugute kommt. Liebe Grüße Susanne |
![]() | 19. August 2008 Innere und äußere Zwänge ... Liebe @ursa! Es tut mir von Herzen leid, was Dir widerfahren ist! Du schreibst: " ich bin eine Kämpfernatur" - bin ich auch. Doch bei mir war der erste Schritt zur Überwindung dieses Burn Out, dass ich aufhörte zu kämpfen, da es gar nicht mehr anders ging. Umso mehr froh bin ich, daß es Dir wieder gut geht.Mir scheint notwendig hier eine nicht uninteressante Unterscheidung anzuzeigen: Innere und äußere Zwänge Ist der Arbeitgeber schuld oder der Arbeitnehmer, die Umwelt oder die Persönlichkeit? Außenfaktoren: wie Arbeitsverdichtung und steigenden Leistungsdruck am Arbeitsplatz mit fehlendem Gemeinschaftsgefühl und ungenügender Anerkennung sowie die enorme Beschleunigung des Lebens. Burnout scheint stets ein Zusammenspiel aus persönlichen Merkmalen und gefährdenden Umweltfaktoren zu sein. »Immer sind innere und äußere Faktoren beteiligt«. Da, wo die inneren Faktoren und persönlichen Dispositionen soweit überwiegen, dass äußere nahezu entbehrlich werden und allenfalls noch ein äußerer Auslöser gebraucht wird, spricht man von »Selbstverbrennern« (Aktives Burnout). Am anderen Ende stehen »Opfer der Umstände«, die durch diese ohne eigenes Zutun (Passives Burnout) zermürbt werden. Wer beispielsweise unter Krankheit, Schmerz und Behinderung, Armut, (drohender) Arbeitslosigkeit, mangelnder Entscheidungsfreiheit, Isolation oder Mobbing am Arbeitsplatz leidet, dem ist selbstverständlich keine Eigeninitiative zuzuschreiben, wenn er in die Krise gerät. Gleiches gilt auch für Personen, die im fortgeschrittenen Alter auf einem alternativarmen Arbeitsmarkt den »Verschlankungs«- oder Fusionsmaßnahmen ihres Betriebs zum Opfer fallen, oder für Menschen, die während der Pflege alter (demenz-)kranker Eltern bei gleichzeitiger Berufstätigkeit Zeichen seelischer und körperlicher Erschöpfung zeigen. Weiters findet sich in der Literatur auch ein interessanter Zusammenhang zwischen: Kindheit u. Eltern mit ihrer entsprechende Erwartungshaltung. Da ich aber nun weiss, daß zulange Postings mühsam zu lesen sind, werde ich diesen Zusammenhang später mal anführen. Ich freue mich, daß Euch das Thema interessiert... Danke Gabi |
![]() | 19. August 2008 @ leo Seit kurzem weiß ich: genauso sieht es aus.Es kann auch Männer treffen! auch mich hat es vor 2 jahren getroffen. der "anführer" war sogar mein ehemaliger "chef". habe mich damals bei der geschäfstleitung beschwert und noch mehr "mobbing" dadurch "erhalten". die meisten kollegen "standen theoretisch" auf meiner seite, weil sie es ja selber mit bekommen haben. aber getraut haben sie sich auch nicht, was gegen den "chef" zu sagen. so endete meine fast 12 jährige arbeit in dieser firma. traurig aber wahr. aber aufgegeben habe ich nicht. habe erst mal als arbeitsloser, wirklich abgeschaltet und mich weiter um arbeit gekümmert. nun stehe ich wieder in "loh und brot", (am 29.08. wird es schon wieder ein jahr) und es macht mir auch spass. ich stehe morgens entspannt auf, ohne gedanken wie: "na bekomme ich heute wieder einen anschiss" oder ähnliches. lg kvc der dir mal alle daumen drückt. lass dich nicht unterkriegen. |