Mein Auto, mein Partner, mein Haus......?

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197324
 
Themenersteller
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9. Mär

Mein Auto, mein Partner, mein Haus......?
Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaalso....

Ich möchte mal was zur Diskussion stellen, was nicht so ganz einfach ist. Wir sind alle in einem Lebensalter, in dem wir in der Regel schon viel erlebt haben, die Zeit der erstene eigenen Wohnung liegt lange hinter uns. Wir haben vielleicht gebaut, Kinder großgezogen, wie es so schön heißt:etwas erreicht.

Schön,wenn die Partnerschaft mit gewachsen ist, aber auch wenn dies nicht der Fall ist: wie gestalten wir denn unser persönliches (Wohn-) Umfeld? Das Eigenheim, zu groß für zwei? Die Wohnung, zu eng für zwei gestandene 50er? Müssen wir tatsächlich dieselbe Adresse haben, um ein Paar zu sein? Oder gibt es auch andere Modelle?

Klassisch: die Fernbeziehung. Man sieht sich nur an bestimmten Terminen, Alltag ist selten miteinander zu leben, alleine durch die Entfernung. Zugegeben: nicht für jeden die Lösung.... Es ist oft zuviel Unverbindlichkeit dabei. *nachdenk*

Ein Modell, welches mir persönlich gut gefällt, welches ich mit meinem verstorbenen Partner sehr erfolgreich umgesetzt habe: jeder hat seine eigene Wohnung.

Für mich liegt der Vorteil absolut auf der Hand: in meinen eigenen vier Wänden muss ich keine Kompromisse eingehen, was Einrichtung etc. angeht. Ich habe meine zwei Fellnasen, kann mit ihnen so leben, wie ich es mir wünsche. Wenn wir dann gemeinsam Zeit verbringen, wird selbstverständlich manches anders gestaltet, Kompromisse eben *zwinker* .

Genauso ist es umgekehrt (gewesen). Er hatte sein eigenes Reich, ich habe es genossen, dass ich bei ihm nichts tun musste, ich konnte einfach nur genießen. *g*

Ein Modell, welches mit Sicherheit zu (hitzigen) Diskussionen führen kann.

Dennoch bitte ich darum, hier sachlich zu bleiben, und einfach mal zu reflektieren, was für den einen oder anderen wichtig ist.

Denn ein RICHTIG oder FALSCH kann es meiner Meinung nach nicht geben..... *smile*
Danke19x
 
 
9. Mär

Toll beschrieben
Ich glaube man nennt es ambulante Beziehungen u. die würde ich jetzt auch bevorzugen!
 
 
9. Mär

LAT Living appart together
Ich weiß nicht, ob ich mit so einer Lösung glücklich wäre. Der Zwiespalt zwischen zusammen und getrennt erzeugt ein Spannungsfeld, die Frage Single oder in Beziehung erzeugt Unsicherheit.
Manchmal geht es nicht anders, für mich war so etwas immer eine Notlösung. Und irgendwie wie hatte ich leider recht.
Am Ende vom Tag ist das doch nur eine halbe Sache.
Meine 2 cent
 
 
9. Mär

hätte ich das....
....mal so gemacht, wäre ich mit meinem partner noch zusammen.

habe früher IMMER gesagt, getrennt wohnen....

dann bin ich das risiko des gemeinsamen wohnens eingegangen und es ging schief!!!!

wir haben uns im reifen alter kennengelernt und er nach 30 jahren ehe (witwer) war nicht bereit kompromisse einzugehen.

wir haben uns zwar unsere freiräume gelassen, aber dass ich die eigenarten seiner verstorbenen frau annehmen sollte.... *nono*
 
 
9. Mär

Zusammen
Ich könnte mir es nicht vorstellen, keine gemeinsame Wohnung mit meiner Frau zu haben. Die Abende die wir gemeinsam vor dem Ofen sitzen, reden oder relaxen möchte ich nicht vermissen! Zu guter Letzt, kommt dann der Gang ins gemeinsame Bett. Darauf möchte ich nicht verzichten!
LG würmling
 
 
9. Mär

Ich will eigentlich gar keine Beziehung mehr (Naja....Leben ist das was passiert während du andere Pläne machst *mrgreen* ). Sollte ich aber doch nochmal jemanden kennen lernen, dann möchte ich definitiv nicht mit demjenigen zusammen ziehen. Ich bin jetzt fast 16 Jahre Witwe und Single, ich kann mir das einfach nicht mehr vorstellen. Mangelnde Kompromissbereitschaft steht bei mir leider auch an erster Stelle für diese Entscheidung.
 
 
9. Mär

Wochenendbeziehung.
Wir waren zusammen, also keine singles mehr, doch jeder hatte seine eigene Wohnung und wir sahen uns nur von Freitagabend bis Sonntagabend oder Montagmorgen.

Es passte und war irgendwie auch paradiesisch, weil, wir waren immer in Highstimmung, wenn wir zusammen waren. Nach sieben Jahren sind wir zusammen gezogen. Die Arbeitsteilung entlastet. Kompromisse sind nötig doch kein Problem. Denn, wenn einer mal was anderes will, dann bestimme ich. Immerhin bin ich der Mann im Haus. Also alles so wie es sich gehört.

Wenn Frauen nicht immer überall mit reden wollten, wäre alles viel einfacher. So meine Erfahrung mit diesem Thema.
 
 
9. Mär

Altmodisch
Deine Meinung!
 
 
9. Mär

Solche Überlegungen sind bei mir immer tagesabhängig.
Es gibt wirklich Tage wo ich mir denke:" ich würde nie mehr heiraten" oder "getrennte Wohnungen wären schon klasse"
Aber dann sind da wieder die Tage wo ich mir ein Leben ohne meinen Mann nie vorstellen könnte und genau die Lebensart bevorzuge wie wir gerade leben.
*lach*....noch überwiegen diese Tage

Wir wohnen in einem Haus das uns mal gehören wird. Früher wohnte mein Opa unten in der Wohnung, wir oben....war manchmal schon eng mit 2 Kindern.
Als mein Opa verstarb hatten wir das ganze Haus, ließen aber die Wohnungen getrennt.
Oben die Schlafräume/Kinderzimmer...unten Küche und Wohnraum.
Nun sind die Kinder erwachsen, mein Sohn ist ausgezogen und meine Tochter wohnt nun oben in der Wohnung.
Mein Mann und ich unten. Für uns groß genug.

Ich habe einen Bekannten der war ein paar Jahre von seiner Frau getrennt und ist nun wieder mit ihr zusammen gezogen....im selben Haus, aber getrennte Wohnungen . Auch nicht schlecht, so hat jeder seinen Freiraum.
 
 
9. Mär

@uschis-wuermling
Aber zweckorientiert und funktional.
 
 
9. Mär

Bei uns hat jeder seine eigenen Wohnung.
Wir freuen uns , wenn wir uns sehn. Wir unternehmen auch viel zusammen.
Einen Rückzugsort für jeden finde ich absolut wichtig. Das geht in einer gemeinsamen Wohnung nicht.

Ich schliesse mich Miracle67 an.
LG Lara
 
 
9. Mär

lara
wir hatten in unserem häuschen auch jeder ein zimmer für sich. also genug platz um mal alleine zu sein z.B. wenn ER fussball schauen wollte. aber genau DAS wollte ER nicht. am liebsten hätte er mich 24 std. um sich gehabt.

für mich als langjähriger single einfach ZU ENG!

je nach dem wie er dienst hatte haben wir auch getrennt geschlafen, was dann aber wieder KEIN sexuelles probem darstellte.
 
 
9. Mär

Ich hatte 2 Beziehungen einmal 15 Jahre einmal 14 Jahre...wir hatten auch zusammen gelebt.
Wenn ich dann vergleiche, muss ich sagen, so wie es jetzt ist , gefällt es mir besser.

LG
 
 
9. Mär

Ich bin seit 2010 Witwer. Im gleichen Jahr habe ich hier im Joy meine neue Partnerin kennengelernt.
Nach einer anfänglicher Fernbeziehung, zog sie dann 2012 in Saarland. Sie behielt sich aber vor ihren eigenen Haushalt zu führen, während ich mit meinen Jungs (19. 22 und 25) in meinem Haus blieben.
Wir sind in der Woche mal bei mir, mal bei Ihr und an den Wochenenden aber meist bei ihr.
Es hat sich so toll eingespielt, dass wir unsere Freiräume , genauso wie meine Söhne ihre Freiräume genießen können.
Trotz allem führen wir eine feste, offene Beziehung. (Will heißen: keine Dates ohne vorherige Absprache)
Ich habe mein Profil im Joy (ich bin hinter Frauen her, wie der Teufel hinter der armen Seele *haumichwech*)
Sie hat ihr Profil (Sie mag devote, masochistische Männer)
Und, als Kriegerpaar haben wir auch ein gemeinsames Profil, mit dem wir für passende Paare erreichbar sind.
Jeder hat zu jedem Profil einen Zugriff, da wir keinerlei Geheimnisse voreinander haben, was auch sehr gut ist.
Trotz allem haben wir eine wundervolle Beziehung, an der sich manche tollerante Swinger eine Scheibe abschneiden können.
 
 
9. Mär

Ein interessantes und spannendes Thema. Persönlich stehe ich (Dieter) wohl eher am Rande dieser Diskussion....
Nach über 30 Jahren im Außendienst, unzähligen Nächten (ca 250 Nächte/ Jahr) in fremden Städten und in guten bzw schlechten Hotelbetten genieße ich heute das gemeinsamme Leben und Erleben einer Ehe in den eigenen Wänden.

Zu viel ist in der Zeit des Aussendienstes verloren gegangen wie "die Kindererziehung" gemeinsame Unternehmungen, dass "sich freuen aufeinander" (ok...zugegeben, das kann man auch ineiner Fernbeziehung) miteinander in der Woche etwas spontanes unternehmen usw usw.....
Die vielen Wochenenden die verloren gegangen sind, weil ich wieder einmal los mußte, zerrten doch so manch einmal gewaltig an der Beziehung. Besonders wenn man Abends alleine in einem fremden Land ist und zum Beispiel die gesammelten Eindrücke alleine verarbeiten muss und sich den Partner an seiner Seite wünschte. Oder die Frau alleine mit den Problemen zuhause war...

Heute genießen wir die Zweisamkeit und das was wir gemeinsam daraus jeden Tag neu erschaffen und freuen uns auf das was wir noch gemeinsamem erleben dürfen.
Man darf ja nicht vergessen, dass wenn man fast 60 ist..... die Zukunft kürzer ist, als die gelebte Vergangeheit lang ist.
Daher können wir uns eine Fernbeziehung oder doppelte Haushalte nicht mehr vorstellen. Dafür genießen wir die Zweisamkeit doch zu sehr. Auch wenn wir die Zweisamkeit genießen, so hat doch ein jeder von uns seinen eigenen Freiraum und eigene Unabhängigkeit.

Für jene die solche eine Beziehung führen können.... Klasse .....aber für uns wäre es nichts (mehr)
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